Rosenfreunde Löhndorf unterwegs nach Thüringen: Eine duftende Reise voller Begegnungen, Kultur und Sommerfreude
Ein Wochenende voller Rosen, Kultur und unvergesslicher Eindrücke – so lässt sich die diesjährige Vereinsfahrt der Rosenfreunde Löhndorf wohl am besten beschreiben. Mit 34 gut gelaunten Teilnehmerinnen und Teilnehmern – darunter auch Vereinsmitglieder aus Nord-Brandenburg – ging es bei bestem Sommerwetter Richtung Thüringen, um einige der schönsten Rosenziele Deutschlands zu erkunden.
Bereits auf der Hinfahrt herrschte gesellige Stimmung: Bei einem zweiten Frühstück mit frischen Brötchen und duftendem Kaffee im Bus wurde der Grundstein für ein harmonisches Miteinander gelegt.
Rosenstadt Bad Langensalza: Blütenpracht und Geschichte
Erste Station war die Rosenstadt Bad Langensalza, wo die Gruppe herzlich von Vertreterinnen der Anni-Berger-Stiftung empfangen wurde. Die Stiftung setzt sich mit viel Herzblut für die Rosentradition der Stadt ein – ein Anliegen, das bei den Löhndorfer Rosenfreunden natürlich auf offene Ohren stieß.
Ein Spaziergang durch den Japanischen Garten vermittelte eindrucksvoll, wie sehr Gartenkunst auch spirituelle Tiefe entfalten kann. Im Rosengarten entwickelten sich unter den Teilnehmer*innen lebhafte Diskussionen über Sortenvielfalt, Pflege und Gestaltung – ein echtes Highlight für alle Rosenliebhaber!
Besonders beeindruckend war die anschließende Stadtführung mit Marie-Luise Steube. Sie entführte die Gruppe in die Geschichte der Stadt, zeigte architektonische Kleinode wie die Marktkirche St. Bonifacii und wusste mit spannenden Anekdoten zu den unterirdischen Travertin-Kellern zu begeistern – eine willkommene Abkühlung an diesem heißen Tag.
Nach einem kleinen Gastgeschenk zum Dank für die herzliche Aufnahme ging es weiter nach Jena, wo der Abend in Kleingruppen verbracht wurde. Ein stimmungsvolles Konzert auf dem Marktplatz ließ echtes Mittsommergefühl aufkommen – der perfekte Sommerabend, der schließlich in der Hotelbar bei kühlen Getränken ausklang.
Dornburg: Rosenkönigin, Goethe und Grillduft
Am nächsten Tag erwartete die Gruppe ein weiteres Highlight: Dornburg empfing die Rosenfreunde mit allem, was das Herz begehrt. Bürgermeister, Ortsvertreter und die amtierende Rosenkönigin Greta Apel begrüßten die Gäste gemeinsam mit der Deutschen Rosengesellschaft.
Ein besonderer Höhepunkt war die Führung durch den Schlosspark, angeleitet von „Hofgärtner Sckell“ in historischem Kostüm, der in launiger Weise von seinen Begegnungen mit Goethe erzählte. Kulinarische Tipps rund um Dahlienknollen sorgten für zusätzliches Schmunzeln.
Musikalisch wurde es beim Orgelkonzert in der Stadtkirche, bevor der Duft des „Weihrauchs Thüringens“ – sprich: Holzkohlegrill – die Gruppe zur Stärkung mit Grillspezialitäten der örtlichen Feuerwehr lockte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und bot viele Möglichkeiten: ein Besuch des Rokoko-Schlosses, des Bauhaus-Töpfermuseums oder einfach ein Eis im schattigen Schlossberg-Café – stets mit herrlichem Blick ins Saaletal.
Ein emotionaler Moment war das gemeinsame Pflanzen einer Rose mit der Rosenkönigin – ein symbolträchtiger Akt, der das Band zwischen Löhndorf und Dornburg weiter stärkt.
Ein Wochenende voller Duft, Freude und Gemeinschaft
Auf der Rückfahrt genossen alle noch einmal Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, bevor man am späten Abend – erfüllt, aber entspannt – wieder in Löhndorf ankam.
Das Fazit aller Mitreisenden: Eine herrliche Fahrt mit spannenden Einblicken, liebevoller Gastfreundschaft, aber auch genügend Zeit für Entspannung und Müßiggang. Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam – und schon jetzt freuen sich viele auf die nächste Reise der Rosenfreunde Löhndorf!
